„Lizenzgebühr ist nicht alles“, Microsoft
(Zitat aus Business & IT 05/09)
Als Marketing Mitarbeiterin in unserer „kleinen IT Bude“ im Herzen Berlins, die sich auf linuxbasierte Server spezialisiert hat, bin ich bestürzt über den Artikel „Geschenkt ist noch zu teuer“ in der Mai-Ausgabe „Business & IT“, Seite 11.
Traurig aber wahr, mit welchen Mitteln der (Noch : – ) Monopolist Microsoft versucht, seine Marktstellung zu halten. In diesem wahrscheinlich redaktionell betreuten Artikel geht es um zwei Beispiele über das Hin- und Her-Migrieren von Microsoft zu Open Source Software und wieder zurück. Die beiden mittelständischen Unternehmen entschieden sich unter anderem aus Kostengründen für den Wechsel zum freien OpenOffice Paket, das unter anderem das Word-Pendant Writer, Calc für Tabellenkalkulation, Impress für Präsentationen und weitere Office-Anwendungen enthält.
In diesem Artikel wird auf Kompatibilitätsprobleme zu MS Office eingegangen, die wenn wir ehrlich sind, nur marginal auftreten. Selbst habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich *doc, *xls und co. ohne Probleme mit OpenOffice öffnen und weiter bearbeiten kann. Kritiker werden sagen, dass Formatierungen nicht eins zu eins übernommen werden, was auch richtig ist. Allerdings arbeitet jeder professionelle Layouter mit den dafür vorgesehenen Programmen, beispielsweise mit Scribus, ein Open Source Layout Programm, was zwar in der Handhabung an Quark Express erinnert, aber dennoch gute Ergebnisse liefert.
Kritische Betrachtungen sind gut und auch notwendig. Daher möchte ich noch kurz einen Satz aus dem letzten Absatz zitieren: „Microsoft Office 2007 habe den Supportaufwand erheblich gesenkt, weil Mitarbeiter das System bereits von zu Hause und anderen Arbeitgebern gut kennen“.
Wirtschaftskrise sei Dank, denn immer mehr Unternehmen begrüßen den Wechseln auf Linux als Unternehmensdesktop, nachzulesen
IBM-Studie – Linux im Unternehmen hilft sparen.
Passend dazu schiebe ich noch einen Link zum Artikel vom 20.Mai 2009 nach Berlin ist jetzt auch Open-Source-Hauptstadt.
Diana















