Posts Tagged ‘signfirst’

Kurzpräsentation von signfirst.com

Thursday, September 10th, 2009

Stephan Luckow, der Geschäftsführer der godot GmbH, stellte auf der IT-Profits den neuen Webdienst “signfirst.com” der interessierten Öffentlichkeit vor. Jetzt ist der Mitschnitt online und wir dürfen ihn Ihnen öffentlich machen. Ein großer Dank an die Kollegen von meta-morph.tv für die schnelle Hilfe.

signfirst.com stellt der Kreativwirtschaft Werkzeuge zur Verfügung, mit denen der Urheber effektiv, weitreichend und rechtswirksam vor Diebstahl und Missbrauch seines geistigen Eigentums geschützt ist. Egal ob es sich bei den zu schützenden Werken um Bilder, Fotos, Musik oder Texte handelt. Alles was digital vorliegt, kann mit den signfirst-Schutzwerkzeugen gesichert und die rechtmässige Urheberschaft bewiesen werden.

Aktionskunst: product placements Kreidler vs. GEMA

Tuesday, September 16th, 2008

Heute war es soweit: Johannes Kreidler kam gegen 11:00 mit seinem bei Robben und Wientjes angemieteten Pritschenwagen und den versprochenen 70200 ausgefüllten Formularen an.

Kurz worum ging es?

Anmeldung bei der GEMA mit 70200 Formularen für jedes darin verwendete Zitat.

Aktion mit Lastwagen, Papierkolonnen, Trägern und Presse am 12.9.2008 um 11h bei der GEMA Generaldirektion Berlin, Bayreuther Straße 37 (Wittenbergplatz).

Also ein “Johannes Kreidler vs. GEMA”?

Eher ein naja. Vorweg: Johannes Kreidler ist ein GEMA Mitglied wie er während der Pressekonferenz mitteilte. Und: Thomas Kreidler hat GEMA-freie Musikstücke verwendet. Diese Information hätte er der GEMA im Vorfeld der Aktion ruhig mitteilen können, da diese sich dann besser vorbereiten hätten können. Unfaire Mittel wie ich finde – und auch nur in einem Nebensatz mitgeteilt.

Unabhängig von dieser Fußnote passierte neben Unglaublichem auch unglaublich langatmig Uninteressantes.

So verglich ein Kollege der GEMA (mit juristischem Hintergrund) den Diebstahl von Pflaumen aus Nachbarsgarten mit dem Diebstahl von Intellectual Property (also der digitalen Kopie von Musik bzw. dem Verwenden von Ausschnitten fremder Musik in der eigenen). Nicht wirklich treffend und am ehesten mit der Kohlschen Fehlleistung zum Thema Internet (Datenautobahn): “Autobahnen sind Ländersache” vergleichbar. Verständlich, dass Bettina Müller, Mitarbeiterin der Presseabteilung, das Bild selber für verfehlt empfand und dieses auch laut aussprach.

Umso erstaunlicher nach diesem Glanzstück von merkwürdigem Verständniss, dass das offizielle Statement zu einer Nachfrage von Julia Seeliger, ob denn die GEMA Arbeitsgruppen zum Thema alternative Abrechnung wie bspw. Kulturflatrate bilden würde, um Positionen beziehen und Vorschläge erarbeiten zu können – Nein – lautete. Das wäre nicht der Arbeitsstil der GEMA. Ausserdem wäre dieses Thema Vorstandssache. Schaun-wa-mal.

Auch das von mehrfache Nachfragen aus den Reihen der Teilnehmer, ob denn die GEMA darüber nachdenkt die Selbstvermarktung der Mitglieder dadurch zu unterstützen, dass sie eine Wahlfreiheit in der Lizenzierung ihrer Werke für unterschiedliche Verwendungen und Bereiche unterstützen würde, wurde zuerst mit einem grossen Fragezeichen in den Gesichtern der GEMA Vertreter beantwortet. Nach gefühlten 15 Minuten fiel der Groschen und die lapidare Antwort lautete – Nein. Mehrfach übrigens begleitet mit dem Hinweis auf die Veranstaltungsreihe “GEMA Wissen”, die 2x im Monat stattfinden würde und sich um die Fragen rundumdieGEMA drehen.

Also kurz – was kann die GEMA und was nicht:

Die GEMA kann keine Differenzierung zwischen “privater Nutzung” und kommerzieller Nutzung machen, da die Abrechnung zu komplex ist
Einzelne Werke können nicht ausgenommen werden (alle oder keins)
einzelne Bereiche (z.B. Internet) können ausgenommen werden (also z.B. keine Verfolgung der Nutzungsrechte im Internet – dann aber ausschliesslich keine!)
GEMA macht keine Politik, sondern vertritt die Interessen der Politik für ihre Mitglieder
Für weitergehende Fragen rundumdieGEMA -> gema-wissen.de

Ein Gutes hat es ja: Nur wer will, braucht GEMA Mitglied werden. Alternativen finden sich z.B. bei www.signfirst.com

Mein Fazit der Veranstaltung:
Zu viele unterschiedliche Interessen auf einem Haufen. Gut für die GEMA da die Fokussierung fehlte.
Das eigentliche Interesse von Kreidler schob sich nach 10 Minuten aus dem Fokus. Oder doch nicht, wenn sein ziel Öffentlichkeit (gelunden) oder Anregung Diskussion von GEMA-Mitgliedern war (Lippenbekenntniss “wir haben jetzt Hausaufgaben”)

GEMA ist GEZ bloss komplexer.
GEMA ist wohlhabend siehe Bilder.
GEMA ist kaufmännisch/finanzgetrieben.
GEMA ist nicht Kunst und nicht Gesellschaft.
GEMA ist Erfüllungsgehilfe der Regierung(en).

Weiterführende Links zum Event u.a. hier:
http://de.youtube.com/watch?v=SNBuj7Twac8
http://www.gulli.com/news/kreidler-und-die-gema-2008-09-12/

Aktionskunst: Gema am 12.09 in Berlin

Friday, August 22nd, 2008

Johannes Kreidler macht mit seiner Kunst auf den Misstand im Urheberrecht aufmerksam. So nett, charmant und auf den Punkt, dass wir es wichtig finden, darauf aufmerksam zu machen. Im Kontext von signfirst.com zeigen wir Urhebern Alternativen zu Institutionen wie der Gema auf und geben ihnen praktische Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie sofort loslegegen können. Geniessen Sie die 3:30 bei Youtube, um zu verstehen, worum es Johannes Kreidler genau geht. (more…)

Ganz schön happig

Friday, October 5th, 2007

Zitat aus SPON: “Der erste Prozess in den USA um Musikpiraterie im Internet ist mit einer hohen Geldstrafe für die Angeklagte ausgegangen. Die alleinerziehende Mutter muss 220.000 Dollar zahlen, weil sie 24 Songs illegal verbreitet hatte.” (Quelle:http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,509556,00.html

Das die Musikindustrie seit Jahren versucht, ihre schwimmende Felle zu retten dürfte allgemein bekannt sein. Auch, das bei einem Download aus einer Tauschbörse automatisch die bereits heruntergeladenen Teilstücke der Dateien zum Upload angeboten werden – und trotzdem ist das Thema illegale Inhalte im Internet und deren Nutzung bzw. Nichtnutzung am Arbeitsplatz ein noch eher stiefmütterlich behandeltes Thema im KMU Bereich.

Das muss nicht sein. Die am Markt verfügbaren Technologien sind ausgereift und die Möglichkeiten seine individuellen Richtlinien zur Nutzung des Internets am Arbeitsplatz sind so umfangreich einstellbar, das jeder, wirklich jeder seine ganz individuellen Befindlichkeiten abbilden kann.

Schalten Sie Ihren gesunden Unternehmerverstand ein und erkundigen Sie sich bei uns oder unseren Partnern nach den Möglichkeiten für Ihr Unternehmen. Unser Partner im Bereich Richtlinien zur Internetnutzung am Arbeitsplatz (RIAA) ist die spanische Firma OPTENET. Deren URL-Contentfilter Produkte erhalten Sie bei uns für Ihren godot Server, als PlugIn für verschiedene Proxy-Server oder als Arbeitsplatzversion.

Hier gibt es mehr Infos zum URL-Contentfilter.

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